Pfarrei Heilig Geist Jülich
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Öffnungszeiten

bis zum Gitter: täglich 9 – 18 Uhr

komplett: nur zu den Gottesdienstzeiten

Verlinkung

Kirche in Jülich

Pfarrpatron

Wikipedia

Glasmalerei

GPS Daten

Güsten, St. Philippus und Jakobus, Johannesplatz

GPS 06°25´50“ ÖL-50°57´33“ NB

Rochuskapelle, Landstr. nach Höllen

GPS 06°26´15“ ÖL-50°57´19“ NB

Marienkapelle, Serrester Str.

GPS 06°25´35“ ÖL-50°57´33“ NB

Serrest, Kappelle zum Hl. Antonius von Padua

Landstraße zwischen Welldorf und Spiel

GPS 06°24´41“ ÖL-50°57´38“ NB

GÜSTEN

PilgerwegMuschel.jpg

21.07.2011

GPS Daten des Jülicher Pilgerweges

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Güsten, St. Philippus und Jakobus

Johannesplatz, 52428 Jülich

 

Patronat: Philippus war einer der ersten Apostel, Jakobus der Jüngere ein Verwandter Jesu und auch Apostel. Beim Apostelkonzil in Jerusalem setzte er sich dafür ein, dass Heiden Christen werden konnten, ohne vorher Juden zu sein (Ap 15). - Festtag 03.05.

Aus der Geschichte des Ortes und der Kirche: Im Jahre 847 schenkt Kaiser Lothar (817-855) eine der hl. Justina geweihte

 
 
 
 
 
 

Kapelle im heutigen Güsten an einen seiner Getreuen. Die hl Justina ist die Schutzheilige von Padua. Sie starb dort um 304 als Märtyrin. 865 übergab Kaiser Ludwig II (825-875) ihre Kapelle in Güsten der Abtei Prüm, von der sie 1171 an das Prümer Liebfrauenstift fällt. Diesem gehört die Kirche nun bis zur Säkularisation. Die Pfarrer waren durchweg Kanoniker des Prümer Stiftes. Die heutige Kirche entstand um 1400; erhalten ist von ihr noch die Apsis mit Fünfachtelschluss. Sie überstand die Sprengung der Kirche im Februar 1945. Den Wiederaufbau plante W.J. Oidtmann aus Rheydt und den des Turm Justinus Bendermacher aus Düsseldorf.

 

Ausstattung: Antwerpener Schnitzaltar von 1520 mit modern bemalten Flügeln; achteckiger Taufstein von 1250; besonders bedeutsam ein überlebensgroßer Kruzifixus auf originalem Holzkreuz mit originaler Fassung aus dem 12. Jh. Eine Muttergottes-Figur sowie eine Skulptur des Hl. Rochus und ein Gemälde der hl. Katharina aus dem 17. Jh. Farbige Fenster mit gradlinigen Ornamenten von Friedrich Oidtmann, Linnich aus dem Jahr 1985, alle andern Fenster von Ernst Jansen-Winkel von 1984 und 1952 (Ornamente).

Orgel mit 14 Registern aus dem Jahr 1973 der Fa. Orgelbau Bach, Aachen.

Alte Glocken: Eine aus dem 13. Jh. und eine von 1415; beide wurden 2011 restauriert.

Um die Kirche Grabsteine des alten Friedhofs.

Kapellen: An der Straße nach Serrest eine 1978 erneuerte Marienkapelle; an der Straße nach Höllen eine Rochuskapelle (Hl.  Rochus ) aus dem 19. Jh. und in Serrest eine KAPELLE, die dem hl. Antonius von Padua (1195-1231), einem Franziskaner und glühenden Verehrer des Jesuskindes, geweiht ist. – Festtag 13.06.

 
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